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Fische und Rundmäuler

Die Fließgewässer im Projektgebiet werden von zahlreichen gefährdeten Fischen und Rundmäulern bewohnt.

Bachneunauge (Lampetra planeri)

Es ähnelt vom Körper her stark einem Aal, gehört aber zu den Kieferlosen. Es wird 10 - 20 cm lang. Sein Lebensraum sind klare Bäche und kleine Flüsse in der Forellen-Äschenregion. Es ist in Europa weit verbreitet. Trotzdem zählt das Bachneunauge zu den gefährdeten Tieren, da seine Lebensräume durch Zerstörung, Gewässerausbau und Verunreinigung gefährdet sind.

Nase (Chondrostoma nasus)

Sie gehört zur Familie der Karpfenfische und wird 25 - 40 cm groß und bis zu 1 kg schwer. Die Nase ist ein typischer Schwarmfisch in schnellfließenden Gewässern mit Sand- und Kiesgrund in Mittel- und Osteuropa (Barben-Äschenregion). Sie ist ein Hauptfisch des Rheins und der Donau. Mancherorts gilt sie als extrem bedroht, andernorts ist sie bereits ausgestorben. Der Rückgang der einstigen Massenfischart erfolgt aufgrund von Verbau der Fließgewässer und Gewässerverschmutzung. Für die Nase gelten gesetzlich vorgeschriebene Schonmaße und Schonzeiten.

Schlammpeitzger (Misgumus fossilis)

Er ernährt sich von Tieren, die er am Gewässerboden findet. Im Winter vergräbt er sich im Schlamm. Er gilt als stark gefährdet. Hauptbedrohung ist seine Lebensraumvernichtung (z.B. Grundräumung von Gewässern).

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