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Das Projektgebiet

Das ehemalige Projektgebiet war ca. 316 km² groß und umfassteTeile der Landkreise Hildburghausen und Sonneberg in Thüringen sowie Coburg und Kronach in Bayern. Die zentrale Biotopverbundachse ist das 127 km lange Grüne Band. Das Flusstal der Rodach bildet im Westen und das Steinachtal im Osten die Gebietsabgrenzung.
Die beiden Flußtäler sowie der Muschelkalkzug der Langen Berge stellen neben dem Grünen Band die wichtigsten Biotopverbundachsen im Projektgebiet dar.
Das ehemalige Projektgebiet wurde in Kerngebiete (Aktionsräume mit Maßnahmeschwerpunkten) und sonstiges Projektgebiet (Durchführung von Begleitmaßnahmen) unterschieden.
Die Kerngebiete hatten zu Beginn der Phase I eine Größe von ca. 108 km². Davon befanden sich ca. 37 km² in Thüringen und ca. 71 km² in Bayern. Fast die Hälfte der Kerngebiete waren bereits Schutzgebiete bzw. Natura 2000-Gebiete.
Der Landschaftsraum zeichnet sich insbesondere durch landesweit bedeutsame Kalkhalbtrockenrasen, Zwergstrauchheiden, alte Laubwälder, Feuchtgrünland mit strukturreichen Fließgewässern sowie naturnahen Teichen und Mooren aus.
Das ehemalige Projektgebiet ist auch durch geologische Mannigfaltigkeit gekennzeichnet: auf engstem Raum liegen Buntsandstein, Muschelkalk und Keuperschichten nebeneinander.

ngp-projektgebiet

Übersichtskarte zum Projektgebiet mit Legende

Neue Kerngebietsabgrenzung

Im Rahmen der Erstellung des Pflege- und Entwicklungsplanes wurde die Abgrenzung des Kerngebietes naturschutzfachlich überprüft. Das Kerngebiet wurde dabei auf ca. 82 km² (= 8.206 ha) verkleinert. Auf das Projektgebiet wurde verzichtet. Die folgende Karte zeigt das gültige Kerngebiet, das nun als Fördergebiet bezeichnet wird:

foerdergebiet-maerz2015klein

Kerngebiet (= Fördergebiet) mit Blattschnittübersicht (zum Download)

Die in der Übersichtskarte dargestellten Detailkarten können hier heruntergeladen werden:

Detailkarte 1   Detailkarte 2   Detailkarte 3   Detailkarte 4

Detailkarte 5  

Die Kerngebiets- (= Fördergebiets-) -abgrenzung ist auch als shape-Datei für die Verwendung in geographischen Informationssystemen (z.B. ArcGIS, Quantum-GIS) und als kmz-Datei für die Verwendung in Google Earth erhältlich:

shape-Datei (gezippt)
kmz-Datei (gezippt)


Grenzwanderwege

Die naturkundliche und die kulturhistorische Bedeutung des Grünen Bandes im Projektgebiet kann auf dem Grenzwanderweg der Landkreise Hildburghausen und Sonneberg erlebt werden:

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Grenzwanderweg Landkreis Hildburghausen

  Grenzwanderweg Landkreis Sonneberg
  Unterstützt und gefördert durch:
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 lbv
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Landkreise:
Coburg, Kronach, Sonneberg, Hildburghausen