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Libellen

Im Projektgebiet wurden einige Libellenarten gefunden, die auf der Roten Liste Deutschlands stehen. Das sind beispielsweise die Grüne Keiljungfer, die Große und die Kleine Moosjungfer, die Nordische Moosjungfer und die Südliche Binsenjungfer.

Grüne Keiljungfer (Ophiogomphus cecilia)

Sie wird auch Grüne Flussjungfer genannt und gehört zu den Großlibellen. Sie erreicht eine Körperlänge von 5 cm. Ihr Hauptverbreitungsgebiet liegt in Osteuropa. Sie besiedelt in erster Linie Fließgewässer desgruene_keiljungfer Tieflandes und der Ebene, breitere Bäche, Flüsse, Kanäle und größere Ströme. Ideal ist für die Grüne Keiljungfer ein beschatteter Bach mit sandigem Grund und sauberem Wasser in Waldgebieten. Ihre Larven können sich aber auch in grundwasserbeeinflußten Stillgewässern entwickeln. Die Grüne Keiljungfer ist aus weiten Teilen Mitteleuropas verschwunden aufgrund ihrer Bindung an sauberes Wasser. Hauptgefährdung sind Nährstoffeintrag und wasserbauliche Maßnahmen (Begradigung, Uferbefestigung). In Deutschland gilt sie als stark gefährdet.

 

Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)

Sie ist eine mittelgroße Libelle mit einer Körperlänge von 3,5 - 4,5 cm. Ihre bevorzugten Entwicklungsgewässer sind besonnte, fischfreie und mesotrophe Stillgewässer, grosse_moosjungferinsbesondere in Moorgebieten. Die Gewässer benötigen einige offene Bereiche. Die Große Moosjungfer ist streng geschützt, sie gilt als stark gefährdet. Hierfür ist die Zerstörung von Lebensraum, wie Trockenlegung von Teichen, Nährstoff- und Schadstoffeintrag in die Gewässer, Zerstörung von Unterwasser- und Ufervegetation bzw. ganzer Gewässer, die Verlandung der Larvengewässer und die Abtorfung von Mooren verantwortlich.

 

Nordische Moosjungfer (Leucorrhinia rubicunda)

Sie hat eine Körperlänge von 3,5 - 4,5 cm. Sie leben in Hochmooren und Verlandungszonen von Moorseen. Die Nordische Moosjungfer ist in Deutschland besonders im Norden und im Osten verbreitet. Sie gilt bundesweit als stark gefährdet.

Herbstmosaikjungfer Kleine Moosjungfer
Torfmosaikjungfer
(Foto: Kerstin Gründel)
Kleine Moosjungfer
(Foto: Kerstin Gründel)
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