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Steinachtal / Föritzgrund

Das Kerngebiet Steinachtal / Föritzgrund hat eine Fläche von 634 ha, es ist teilweise Naturschutz-, FFH und SPA-Gebiet sowie ABSP-Umsetzungsprojekt.

Geologisch gehört das Gebiet zum Obermainischen Bruchschollenland. Die Steinach entspringt im Thüringer Schiefergebirge. Im Vorfeld des Schiefergebirges erstreckt sich die Linder Ebene, eine weite offene Niederung. Der Talraum verengt sich vor Mitwitz wieder. Die Linder Ebene und das Steinachtal zeichnen sich heute noch durch extensiv genutzte Fischteiche, naturnahe Feuchtgebiete und ausgedehnte Grünlandflächen aus. Restbestände von Erlen- und Eschenwäldern, Unterwasservegetation in Fließgewässern, Übergangsmoore, Moorwälder, feuchte Hochstaudenfluren, dystrophe Gewässer und magere, feuchte Flachlandwiesen bilden wertvolle Lebensräume.

Die Föritz, ein Nebengewässer der Steinach, ist ein bedeutendes naturnahes Fließgewässer mit teilweise stark mäandrierendem Lauf, angrenzender Feuchtbiotope mit reichhaltiger Fauna und mehreren hochgradig gefährdeten Arten wie z.B. Bachneunauge, Groppe, Bachmuschel, Edelkrebs und Grüne Keiljungfer. In den letzten Jahren wurde auch der Biber festgestellt. Weit verbreitet an Steinach und Föritz ist der Eisvogel. Sumpfspitzmaus, Blau- und Braunkehlchen, Sumpfschrecke, Wiesenknopf-Ameisenbläuling und Dunkler Uferläufer sowie die Schmale Windelschnecke bewohnen die feuchten Wiesen. Dystrophe Waldteiche (mit Vorkommen von Kleiner Seerose, Kleiner Wasserschlauch, Dunkle Glanzleuchteralge, Moosjungfern) und Teiche und Tümpel außerhalb des Waldes (Nachweise von Kammmolch, Laubfrosch, Südliche und Kleine Binsenjungfer sowie Große Teichmuschel) bereichern das Gebiet.

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